Ihr Ziel ist unser Auftrag!
Ihr Ziel ist unser Auftrag!

Dem Jahresbericht sind die Zahlen und Fakten der Klienten aus dem Rhein-Kreis Neuss zu Grunde gelegt. Für das Einzugsgebiet Ennepe-Ruhr-Kreis wurde ein separater Jahresbericht erstellt. Im Jahr 2016 wurden keine Klienten aus den Einzugsgebieten Krefeld und Düsseldorf betreut.  

 

Es fanden im Jahr 2015 insgesamt 3 Neuaufnahmen statt. Alle drei waren männlich.  Zum Stichtag 31.12.2016 befanden sich noch alle drei Personen in der Maßnahme.

 

Zwei Klienten der Neuaufnahmen waren zu Beginn der Maßnahme abstinent, einer konsumierte zum Zeitpunkt der Aufnahme.

Abbildung 1: Abstinenz der Neuaufnahmen

Zum 31.12.2016 war nur noch eine der Neuaufnahmen abstinent.

 

Insgesamt nutzten im Jahr 2015 36 Klienten unser Angebot des ambulant betreuten Wohnens für Suchtkranke. Wie auch in den vorherigen Jahren wird das Angebot überwiegend von männlichen Hilfesuchenden genutzt, so nutzen es 29 männliche und 17 weibliche Personen (zum Vergleich: in 2014 12 weibliche und 29 männliche Klienten).

 

7 dieser 36 Klienten beendeten innerhalb des Jahres 2016 die Maßnahme:

 

  • ein Klient ist verstorben,
  • eine Klientin wurde in ein Hospiz vermittelt,
  • zwei Klienten wurden inhaftiert
  • zwei  Klienten waren trotz intensiver Bemühungen nicht mehr greifbar, so dass die Maßnahme bei einer Klientin auslief und bei einem Klienten die  Aufnahmeanzeige zurück gezogen wurde,
  • eine Klientin wurde auf eigenen Wunsch abgemeldet

 

 

Bei insgesamt einem   Klienten konnte die Antragstellung nicht fertig gestellt werden und es wurde, wie oben auch aufgeführt die Aufnahmeanzeige zurückgezogen.

 

 

Von den 29 Klienten, die sich  noch zum Jahresende in der Maßnahme befanden, lebten zum jeweiligen Beginn der Maßnahme 16 Klienten abstinent. – 12 dieser 16 Klienten lebten auch zum Stichtag abstinent.

 

Bei fünf  der zum jeweiligen Beginn der Maßnahme nicht abstinent lebenden Klienten konnte innerhalb des Jahres 2016 die Abstinenz erreicht und bis zum Stichtag gehalten werden.

 

Von den 36 im Verlaufe des Jahres 2016 betreuten Klienten konsumierte – wie auch in den Vorjahren erkennbar – der überwiegende Teil aktuell oder in der Vergangenheit Alkohol, gefolgt von Heroin. Die dritte Stelle teilen sich Amphetamine und Cannabis.

Seltener werden / wurden Medikamente, Kokain und Morphium konsumiert. Selbstverständlich sind hier Mehrfachnennungen vorhanden (u.a. Polytoxikomanie).  Zur Verdeutlichung eine Abbildung:

Abbildung 2: Konsumierte Suchtmittel

Im Vergleich zu 2014 wird deutlich, dass sich die Suchtmittelanordnung nur geringfügig differenziert, so wechselt sich nochmal Amphetamin und Heroin stellenmäßig ab (vgl. Bericht 2014; 2. Stelle Amphetamine und 3. Stelle Heroin und Bericht 2013 2. Stelle Heroin und 3. Stelle Amphetamine). Wie auch in den Jahren davor werden Medikamente, Kokain etc. im Vergleich eher seltener konsumiert. Allerdings hat sich die Anzahl der Alkoholkonsumenten von in 2013 und 2014 63 Prozent auf 69 Prozent erhöht. 

 

Zwei der o.a. Klienten haben als zusätzliche Diagnose die Spielsucht diagnostiziert.

 

 

Nachfolgend möchten wir die aktuelle Betreuungsdauer der zum Stichtag 31.12.2016 29 betreuten Klienten aufzeigen:

 

 

Abbildung 3: Betreuungsdauer zum 31.12.2016

Zum Stichtag 31.12.2016 belief sich der durchschnittliche und vom Landschaftsverband Rheinland bewilligte Betreuungsumfang auf  wöchentlich 2,94 Stunden, was ungefähr dem Wert aus 2014 entspricht (2014:3,02 Std.)

 

Im Einzelnen stellt sich dies wie folgt dar:

 

 

Abbildung 4: (bewilligter / beantragter) wöchentlicher Betreuungsumfang Stichtag 31.12.2016

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